Tel.: 030 255 633 11

Antonia Liebsch

Superwahljahr 2021: Landeszentrale für politische Bildung macht auch Menschen mit Lernschwierigkeiten politisch fit!

Dieses Jahr finden in Berlin gleich drei wichtige Wahlen statt – zum Bundestag, zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung!

Mit der Veranstaltung „Das Super-Wahljahr 2021 – Ich bestimme mit!“ bietet die Landeszentrale für politische Bildung insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten die Möglichkeit, sich über demokratische Prozesse und politische Mitbestimmung bei den anstehenden Wahlen zu informieren und auszutauschen. Es finden zwei Seminare in einfacher Sprache statt.

An den jeweils darauffolgenden Tagen bietet die Landeszentrale für politische Bildung zudem unter dem Motto „Wo wird Politik gemacht?“ Stadtführungen in einfacher Sprache zu den Orten des politischen Geschehens an, wobei auch über die Wahlen informiert wird.
Die Veranstaltungen sind kostenlos.

Termine für die Seminare:

  • 15.07.2021 (Donnerstag) von 10 bis 15 Uhr
  • 09.09.2021 (Donnerstag) von 10 bis 15 Uhr

Termine für die Stadtführungen:

  • 16.07.2021 (Freitag) von 10 bis 13 Uhr
  • 10.09.2021 (Freitag) von 10 bis 13 Uhr

Weitere Informationen zu Seminaren und Stadtführungen sowie Anmeldung erhalten Sie über den Veranstaltungskalender der Landeszentrale für politische Bildung.

„Ich kann es! Schritte in den Beruf“: Neuer Lehrgang der Berliner Volkshochschulen

Vom Lesen und Schreiben lernen über gesunde Ernährung bis zur Berufsvorbereitung am PC: Das Projekt „AGiL – Alphabetisierung und Grundbildung in Lernhäusern der Berliner Volkshochschulen“ bietet seit Januar 2021 einen neuen Lehrgang für Erwachsene mit geringer Literalität an.

„Ich kann es! Schritte in den Beruf“ ist mehr als nur ein Alphabetisierungskurs; der Lehrgang bietet ein Rundum-Paket für einen erfolgreichen und nachhaltigen Einstieg in die Berufswelt.

Die Teilnahme ist kostenlos und Umfang sowie Laufzeit können an das eigene Lerntempo angepasst werden. Inzwischen beteiligen sich sechs Berliner Volkshochschulen.

Weitere Informationen zum Projekt und zum Lehrgang erhalten Sie hier.

Hier kommt die neue Ausgabe des GBZ-Infobriefs!

Zeichnung von Lerner-Expertin Key

In unserem aktuellen Infobrief Nr. 26 sind wir noch in Frühlings- und Osterstimmung, wagen aber auch schon einen Ausblick auf den Herbst: Unser Fachtag wird auf den 29. September 2021 verschoben und findet digital statt – Save the Date!

Außerdem geben wir Einblicke in unseren Grundbildungs-Atlas als ultimatives Suchinstrument für Lern- und Beratungsangebote sowie in spannende Projekte, z. B. „RESET“ zur Förderung der Resilienz in der Grundbildung. Daneben gibt es auch wieder persönliche Geschichten – von der Freude am Backen und dem Weg zum Alpha-Siegel.

Ihnen wünschen wir viel Freude beim Lesen!

Wenn Sie den Infobrief noch nicht per E-Mail erhalten, können Sie ihn hier abonnieren.

Leichte Sprache in der Medizin stärker berücksichtigen

„Kein Verstecken hinter medizinischem Fachchinesisch“: Leichte oder einfache Sprache in der Medizin und im Gesundheitsbereich trägt dazu bei, dass Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten selbstbestimmt an der Gesellschaft teilhaben und sich vor ungewollten Eingriffen oder Nebenwirkungen schützen können. Auch medizinische Dienstleistende sichern sich rechtlich ab, wenn sie gewährleisten, dass ihre Informationen verständlich sind. Aber kann Leichte Sprache überhaupt rechtssicher sein? Ja, meint Inga Schiffler, Expertin und Trainerin für barrierearme Sprache. Allerdings braucht es ein Abwägen zwischen Aufklären und der Gefahr, durch verständliche medizinische Erklärungen und Schilderungen, abzuschrecken.

Auf ihrem Blog „Leichtblick“ teilt Inga Schiffler Meinungen und Gedanken rund um das Thema Leichte Sprache für geübte wie auch ungeübte Leser:innen. In ihrem Artikel „Leichte Sprache in der Medizin“ zeigt sie die Bedeutung von leicht verständlichen Medizintexten ebenso wie die Schwierigkeiten dabei auf. Auch wir finden, dass es einer stärkeren Berücksichtigung von Leichter und einfacher Sprache in der Medizin bedarf – denn wie immer lohnt sich der Aufwand und es profitieren am Ende beide Seiten, Patient:innen und medizinische Dienstleistende!

Kreisvolkshochschule Barnim sucht neue Mitarbeitende im Grundbildungszentrum! Bewerbungsende am 16. April 2021!

Die Kreisvolkshochschule Barnim schreibt zwei Stellen zur Mitarbeit im neuen Grundbildungszentrum aus.
Zum schnellstmöglichen Zeitpunkt werden gesucht:
– eine Sachbearbeitung in der Verwaltung (m/w/d) in Teilzeit (20h/Woche).
Ausführliche Infos über die Stellenausschreibung.
– ein*e pädagogische*r Mitarbeiter*in (m/w/d) in Teilzeit (30h/Woche).
Ausführliche Infos über die Stellenausschreibung.
Die Stellen sind jeweils bis zum 31. Dezember 2022 befristet. Bewerbungsschluss ist der 16. April 2021.

Workshop des GediG-Projekts: Digitale Medien in der Grundbildung

Wie gestalte ich Lehr- und Lernsituationen in Alphabetisierung und Grundbildung unter Einsatz digitaler Medien?
Diese zentrale Frage bestimmt den Online-Workshop des GediG-Projekts zu „Gelingensbedingungen für den Einsatz digitaler Medien in der Grundbildung“, gefördert vom BMBF und der PH Weingarten.
In Zusammenarbeit mit dem Praxispartner Euro-Schulen werden nach einem Vortrag der Projektleiterin Jun.-Prof. Dr. Ilka Koppel zwei Worksessions zur Gestaltung digitaler Lehr- und Lernsituationen in den Bereichen Schreiben und Rechnen abgehalten.

Der Online-Workshop findet am 27. April 2021 von 10 Uhr bis 15.30 Uhr über MS Teams statt.
Die Anmeldung erfolgt per Mail über lisa.burkard@ph-weingarten.de.

Weitere Details zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie online in der Einladung zum GediG Workshop.

Lesekompetenz früh fördern – Nationaler Lesepakt gestartet

Mit dem Nationalen Lese-Summit am 3. März 2021 wurde der Nationale Lesepakt als Initiative der Stiftung Lesen und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ins Leben gerufen. Ziel ist es mit Beteiligung zahlreicher Partner aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die Kompetenz und das Engagement für das Lesen bei Kindern und Jugendlichen zu stärken.
Mit neuen Projekten z. B. in Kooperation mit Bibliotheken, dem Buchhandel, Kitas und Schulen soll eine gute Lesekompetenz als wichtige Voraussetzung für die persönliche Weiterentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe sichergestellt werden – auch um Leseschwierigkeiten im Erwachsenenalter vorzubeugen.
Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e. V. sowie die AlphaDekade zählen ebenfalls zu den Partnern.
Die Initiative hofft auf gesamtgesellschaftliche Beteiligung und ruft online zum Mitmachen auf!

Wie motiviere ich gering literalisierte Menschen für Lernangebote? Marketing in der Grundbildung

Mehr Angebote in der Grundbildung lassen die Zahlen von Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten nicht automatisch sinken. Wichtig ist, dass Betroffene diese Angebote auch wahrnehmen. Die Volkshochschule (VHS) Frankfurt am Main hat nun hilfreiche Materialien für eine erfolgreiche Ansprache und Gewinnung von Teilnehmenden in einem Projekt erarbeitet: Handreichungen, Marketingbausteine, Videotutorials und eine Checkliste.

Wichtige Erkenntnisse dabei sind u. a.
– Wirksamkeit einer persönlichen Ansprache
– Berücksichtigung unterschiedlicher Grundeinstellungen zum Lernen
– Fokus auf niedrigschwellige Angebote z. B. über kostenlose Lernberatung
– leicht zugängliche und verständliche Informationen zu Kursen.

Auf der Infoseite zum Projekt der VHS Frankfurt am Main finden Sie weitere Projekt-Ergebnisse und Materialien für Ihr „Grundbildungs-Marketing“.

Zur Halbzeit der AlphaDekade: Neue Bevölkerungsbefragung über die Bedeutung der Schriftsprache

Dieses Jahr geht die AlphaDekade 2016-2026 in die Halbzeit und zieht Zwischenbilanz. Gleichzeitig macht eine neue Bevölkerungsbefragung zur Bedeutung von Lesen und Schreiben in Zeiten der Pandemie deutlich, dass noch viel zu tun ist!

Wie können z. B. Grundbildungsangebote in der beruflichen Aus- und Weiterbildung verankert werden? Wie können noch mehr Betroffene erreicht und Lese- und Schreibschwierigkeiten in der Gesellschaft enttabuisiert werden? Das wurde am 1. und 2. März 2021 auf der Online-Konferenz der AlphaDekade rege diskutiert. Wir vom GBZ waren natürlich mit dabei.

Anlässlich der Zwischenbilanz gibt die Bevölkerungsbefragung „Die Bedeutung von Lesen und Schreiben für den Alltag in einer sich schnell verändernden Welt“ des Allensbach-Instituts im Auftrag der Stiftung Lesen interessante Einblicke. Alarmierende Erkenntnis: Neun Prozent (jede:r Zehnte) empfinden Lesen als anstrengend. Über 40 Prozent der Befragten fällt es schwer, offizielle Informationen zur Corona-Situation zu verstehen; unter denen, die Lesen anstrengend finden, sind es sogar 58 Prozent. Höchste Zeit, zu handeln, schließlich ist ausreichende Lese- und Schreibkompetenz auch Voraussetzung dafür, sich selbst und andere schützen zu können!
Weitere Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage finden Sie hier und in einem Artikel vom TAGESSPIEGEL zusammengefasst.

Online-Workshop-Reihe zu digitaler Lehre und Beratung – ANMELDEFRIST ENDET MORGEN (19.03.2021)

Im Rahmen der AlphaDekade bietet „eVideoTransfer2“ in Zusammenarbeit mit ARBEIT UND LEBEN Brandenburg-Berlin und Sachsen-Anhalt einen 12-teiligen Online-Workshop an. Im „Praxislabor Digital – Motivation trotz Distanz. Weniger Frust in digitaler Lehre und Beratung“ werden gemeinsam Lösungen erarbeitet, um digitale Veranstaltungen motivierend zu gestalten und auch Lernende aus den Bereichen Grundbildung und Alphabetisierung besser ansprechen und für digitale Formate gewinnen zu können.
Das interaktive, praxisbezogene Format richtet sich u. a. an Akteur:innen in Lehre und Beratung der Erwachsenenbildung und in der betrieblichen Weiterbildung.

Hier können Sie sich anmelden und genauere Informationen zu Inhalten und Ablauf finden.
Die Anmeldefrist endet morgen, den 19.03.2021!
Der Online-Workshop findet jeden Mittwoch von 10 Uhr bis 12.30 Uhr vom 31. März bis 16. Juni 2021 statt.