Tel.: 030 255 633 11

Björn Helbig

Reflexionsworkshop „Kontakt gestalten“ als Fortsetzung der Sensibilisierungsschulung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Netzwerkpartnerinnen und -partner,

gerne möchten wir Sie gerne zu dem zweiteiligen Reflexionsworkshop „Kontakt gestalten mit Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten“ einladen.

Der Workshop schließt direkt an unsere Sensibilisierungsschulung „Erkennen, Ansprechen, Unterstützen“ an und richtet sich an alle, die mit Betroffenen zusammenarbeiten (wollen).

In Workshop widmen wir uns dem Thema Ansprache intensiv von mehreren Seiten. Basierend auf Ihren Praxiserfahrungen und Erkenntnissen aus der Kommunikationsforschung erkunden wir an zwei Nachmittagen, wie Menschen auf dem Weg zur Schriftsprache konkret unterstützt und ermutigt werden können. Die Teilnahme eines/einer Lerner-Expert:in ist am zweiten Workshoptag vorgesehen.
Der Workshop bietet neben vertieftem Hintergrundwissen, Zeit zum Austausch und vielen praktischen Übungen folgende thematische Schwerpunkte:

  • Einordnen und Gegenüberstellen: Einblicke in individuelle Problemlagen anhand vergleichender Studien und Ihren Erfahrungen als Beratende/Begleitende
  • Professionelle Rolle und individuelle Haltungen als Eckpfeiler der Kommunikation
  • Anerkennung der persönlichen Lebens- und Lernexpertise parallel zum Umsetzen beruflicher Ziele und Fachkenntnisse.
  • Entmutigung versus Ermutigung: Der ressourcenorientierte Blick in Konfrontation mit defizitären Lernbiografien.

Bringen Sie gern Ihre Fragen und Anregungen mit, die nach der Sensibilisierungsschulung gewachsen sind.
Der Workshop setzt die Teilnahme an einer Sensibilisierungsschulung voraus.

Termine:
Donnerstag, den 25.11.21 von 13.30–17.30 Uhr und
Dienstag, den 30.11.21 von 13.30–17.30 Uhr

Ort: Der Workshop findet doch online statt. Er wird als Präsenzveranstaltung im nächsten Jahr nachgeholt.

Maximale Teilnehmendenzahl: 12

Anmeldung: b.helbig@grundbildung-berlin.de

Workshop „Leichter Kommunizieren“ – verschoben

Leichte Sprache und einfache Sprache werden oft synonym verwendet. Aber sind sie das auch? Und wie werden Texte und Reden eigentlich leicht verständlich? In diesem Workshop geht es darum: Was sind Leichte und einfache Sprache? Welche Regeln, welche Besonderheiten gibt es? Neben Regeln und Abläufen beim Übersetzen, Prüfen und Sprechen haben die Teilnehmenden auch Gelegenheit, sich selbst an Textbeispielen auszuprobieren. Gern können auch im Vorfeld Texte eingereicht werden, die verständlicher formuliert werden sollen.

Zeit: Januar/Februar 2021. Über den genauen Termin informierne wir Anfang Dezember.
Ort: Online. Wahrscheinlich an 2 Tagen à je 3 h.
Anmeldungen unter: info@grundbildung-berlin.de.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Aufgrund der Corona-Pandemie kann es zu Änderungen kommen, bitte beachten Sie dazu die aktuellen Informationen auf unserer Seite.

Ausstellung „Steht doch da“ im Lesecafé der Stadtbibliothek Spandau vom 10. bis 24.08.2020

Vom 10. bis 24.08.2020 präsentiert das Alphabündnis Spandau die Ausstellung „Steht doch da“ im Lesecafé der Stadtbibliothek Spandau.

„Steht doch da“ – was vielen von uns einfach als flapsige Antwort auf Fragen der Orientierung erscheint, bringt Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können, in große Bedrängnis. Die Ausstellung macht auf diese besondere Herausforderung in unserem unmittelbaren Alltag aufmerksam.
Bei einem Podiumsgespräch am Donnerstag, den 13.08.2020, um 18 Uhr, bei dem auch ein Lerner-Experte zugegen sein wird, können sich Besucherinnen und Besucher noch näher zu dem Thema informieren und Fragen stellen.

Die Motive der Ausstellung wurden in Gesprächen mit Lerner*innen des Arbeitskreises Orientierungs- und Bildungshilfe e.V. ermittelt und zusammen mit dem Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V. und dem Fotografen Jesús Cabrera Hernández realisiert.

Weitere Informationen zu Ausstellung finden Sie hier, Informationen zum Alphabündnis Spandau hier.

Weiter für Sie da!

Trotz Einschränkungen aufgrund der derzeitigen Corona-Lage sind wir weiter für Sie da! Per E-Mail und telefonisch erreichen Sie uns unter info@grundbildung-berlin.de und in der Regel zwischen 9-15 Uhr unter der Telefonnummer: 030 255 633 11.

Persönliche Termine und Veranstaltungen im GBZ verschieben wir aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr auf eine Zeit nach den Osterferien.

Es folgen einige interessante Links zum Thema:

  • Hier finden Sie von Leicht-ist-klar.de fortlaufend aktualisierte Texte zum Corona-Virus in Leichter Sprache.
  • Hier finden Sie ein informatives Erklärvideo zum Virus von der Lebenshilfe.
  • Eine tägliche Hörsendung zum Thema mit dem Virologen Christian Drosten und vielen interessanten Fakten finden Sie hier.

Informationen zum Thema in Leichter Sprache und/oder einfacher Sprache können Sie uns gerne schicken, wir werden sie hier und auf Facebook teilen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr GBZ-Team

Zwischen Chancen und Ungleichheit – Digitalisierung in der Grundbildung

Auch in der Grundbildung sind die Digitalisierung, deren Chancen und Herausforderungen mehr denn je ein brandheißes Thema. Unsere Kinder machen ihre Schulhausaufgaben jetzt online, wir arbeiten aus dem Homeoffice. Wir können Webinare zum Thema „Webinare gestalten“ nicht mehr belegen, denn der Bedarf ist zu hoch, die Webinare sind voll. Was bedeutet das aber nicht nur für unseren direkten Arbeitsalltag, sondern für eines unser grundlegenden Arbeitsziele: Chancengleichheit?

Besseres Erreichen von Multiplikator*innen und Betroffenen

Es ist für unsere Arbeit eine Voraussetzung Multiplikator*innen zu gewinnen. Hier bieten digitale Medien viele Chancen: Z.B. können wir Ärzte ansprechen und sensibilisieren, die ansonsten keine Zeit hätten an Schulungen oder Fachgesprächen teilzunehmen. Krankenkassen, Behörden oder Wohnungsbaugenossenschaften können Wissen direkt nutzen und an ihre Kund*innen weitergeben. Auch Betroffene könnten durch eine gezielte Nutzung digitaler Medien direkter angesprochen werden. Wobei man nicht vergessen darf, dass die Nutzung digitaler Medien auch Risiken birgt, z.B. was den Datenschutz Betroffener angeht. Das muss man im Blick behalten. Nichtsdestotrotz gibt es auch Chancen: Wir wissen aus der LEO Studie 2018, dass Betroffene zwar eher selten einen Computer mit Internetzugang nutzen, um beispielsweise E-Mails zu schreiben. Bei Smartphone und Tablets allerding sieht das schon ganz anders aus. So versenden Menschen mit geringer Literalität genauso viele WhatsApp und SMS wie alle anderen. Sprachnachrichten oder Videotelefonie werden hierbei überdurchschnittlich häufig verwendet. Ebenfalls nützlich sind soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram, die von Betroffenen auch sehr häufig genutzt werden. Erwähnenswert ist außerdem, dass Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten fast genauso häufig nach Informationen zu verschiedenen Themenbereichen suchen (Gesundheit, Hobbies, Erziehung, Computer) wie Menschen mit hohem Bildungsniveau. Diese Wege als Sprachrohr zu nutzen, scheint auf der Hand zu liegen.

Manche sind abgeschotteter als andere

Was bedeutet die rasante Zunahme der Digitalisierung für Menschen, die keinen Internetzugang, keinen Computer oder modernes Smartphone haben? Im Grund-Bildungs-Zentrum stellen wir uns gerade die Frage: Sensibilisierungs-Schulungen online, ohne dass ein/e Lerner-Expert*in live dabei ist? Geht das? Das bedeutet eventuell auch Einbußen der Qualität. Hinzu kommt, dass sich fast alle Menschen in dieser Zeit von der Welt abgeschottet fühlen. Wenn für Anbieter*innen niedrigschwelliger Angebote als Bezugspersonen und Ratgeber*innen nun die persönliche Ebene nicht mehr im Vordergrund steht, verlieren wir eventuell auch Teilnehmende. Denn für viele Menschen ist die Nutzung von Grundbildungsangeboten nicht zuletzt auch ein Mittel gegen die Einsamkeit. Wir müssen uns also fragen: Wie können wir mithilfe oder auch trotz der notwendigerweise vermehrten Digitalisierung für unsere Teilenehmenden, Freiwilligen und Ratsuchenden da sein? Welcher Kanal ist hierfür der richtige, damit auch in den kommenden Wochen Treffen mit mehr als zwei Personen stattfinden können?

Ausgewählte Online-tools zur Zusammenarbeit

EduPad
EduPad ist ein Online-Texteditor für die gemeinsame Arbeit an einem Text. Um EduPad zu nutzen, öffnet man seinen Browser – das sollte am besten Mozilla Firefox oder Google Chrome sein – und gibt die URL https://edupad.ch ein. Dann klicke ich auf „Kostenloses Pad erstellen“ und schon öffnet sich mein Pad. Man kann jetzt gleich mal diesen Willkommenstext herauslöschen. Rechts oben sieht man, wer an diesem Pad arbeitet. Hier könnte man auch die Farbe bearbeiten und sich eine andere Farbe aussuchen, mit der dann der Text markiert wird.
Insgesamt können bis zu 15 Personen synchron an diesem Textdokument arbeiten und in Echtzeit sehen, was die anderen gerade machen. Natürlich kann man auch zu unterschiedlichen Zeiten, also asynchron, am Text arbeiten.
Man kann das Tool hier nutzen: http://vhspad.de/

Virtuelles Klassenzimmer
Der Begriff Virtuelles Klassenzimmer bezeichnet ein Tool für synchronen Unterricht im virtuellen Raum. Dies bedeutet, dass alle durch das Internet verbundenen Kursteilnehmer*innen zur selben Zeit vor dem Computer sitzen und zusammen lernen. Grundlage ist ein virtueller Raum, in dem alle Teilnehmer*innen das Gleiche hören, sehen und erleben, genau wie in einem realen Raum. Mit der Software können im Allgemeinen Meetings sowie Schulungen umgesetzt werden.
Anwendungen, mit denen ein Virtuelles Klassenzimmer zu realisieren ist, sind beispielsweise Adobe Connect (nicht kostenfrei)
https://www.adobe.com/de/products/adobeconnect.html
und GoToMeeting (kostenfreie und kostenpflichtige Version) https://www.gotomeeting.com/de-de
oder Vitero
https://www.vitero.de/de/.
Vitero kann für die Durchführung von Webkonferenzen bzw. Online-Meetings, vor allem in kleinen und mittelgroßen Gruppen genutzt werden.(nicht kostenfrei).
Weitere ausführliche Informationen und Links unter e-teaching.org (nicht-kommerzielles Informationsportal). Siehe auch: https://www.e-teaching.org/technik/produkte/viterosteckbrief

Wiki
Ein Wiki ist ein Tool zur Erstellung und Verwaltung von Texten mit dessen Hilfe Wissensmanagement möglich ist. Wikis dienen dem gemeinsamen und gleichzeitigen Arbeiten in Teams.
Wikis können beispielsweise als Projekt-, Abteilungs-, Organisations-, Informations- und Multimediawiki genutzt werden. Ferner können Wikis auch als gemeinsame Arbeitsplattform (z. B. Textentwicklung, Aufgabenmanagement, Erfahrungsaustausch etc.), als Dokumentenablage, Datenbank sowie als Intranet Einsatz finden.
Beispiel: https://www.dokuwiki.org/dokuwiki

Zusammentreffen im Netz – Tipps für Netzwerkarbeit und mehr

Insbesondere diese Tools können auch die nun erschwerte Netzwerkarbeit, andere online Treffen von zwei oder mehreren Personen oder einfach nur die Zusammenarbeit unterstützen.

Trello
Trello ist ein Web-Programm, das nach einem Karteikartensystem funktioniert, in dem einzelne Aufgaben angelegt und nacheinander abgearbeitet werden können (dazu später mehr). Der Dienst ist grundsätzlich gratis, es gibt aber auch die kostenpflichtigen Angebote „Trello Gold” und „Trello Business Class”, die erweiterte Funktionen bieten.
https://trello.com/de

Asana
Asana ist eine web-basierte Software, die nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert wie Trello und sich vor allem durch die Integration von anderen Diensten wie Dropbox auszeichnet. Der Arbeitsplatz ist bei Asana nach einzelnen Projekten aufgeteilt, in denen jeweils Aufgaben angelegt werden können. Jedes Teammitglied kann dann, wie bei Trello auch, die Aufgaben kommentieren oder Links und Notizen hinzufügen. Bei einem Team von bis zu 15 Personen ist Asana gratis. Für Zusatzfunktionen oder größere Teams stehen kostenpflichtige Versionen zur Verfügung.
https://asana.com/de

Wunderlist
Wunderlist ist ein kostenloses Programm. Hier werden offene Aufgaben einer Liste der Reihenfolge nach abgearbeitet und die Ergebnisse auf allen Geräten synchronisiert, mit denen das Wunderlist-Konto verbunden ist (beispielsweise mit Tablet oder Smartphone). Wunderlist funktioniert so in erster Linie als persönlicher Planer, es können aber auch hier Teammitglieder eingeladen werden. Die kostenpflichtige Version bietet zahlreiche Zusatzfunktionen, die sich vor allem für das Arbeiten im Team rentieren.
Link: https://www.wunderlist.com/ (wird am 6. Mai eingestellt, dann Wechsel zu Microsoft ToDo möglich)

MindMeister – digitale Mindmaps erstellen
Ein Thema und viele Gedanken, die sich darum sammeln – das sind die Grundelemente von Mindmaps. MindMeister ist ein Online-Mindmapping-Tool, mit dem Ideen visualisiert und ausgearbeitet und mit anderen geteilt werden können. Ein Beispiel ist mindmeister:
https://www.mindmeister.com
Mindmaps können auch künstlerisch gestaltet werden. (Beispiel: mindmapart.com, fällt nicht unter freie Lizenz)

Video-Konferenzen
Durch Konferenztools können webbasierte virtuelle, also ortsunabhängige, Konferenzen abgehalten werden. Je nach Toolsoftware sind Dienste wie z.B. das Teilen und gemeinsame Bearbeiten der zu besprechenden Präsentation, ein Chatforum oder auch eine Umfragefunktion inklusive. Konferenzmitglieder sind durch die Ortsunabhängigkeit flexibel und sparen Reisekosten sowie Zeit. Konferenzanwendungen sind zum Beispiel Zoom.

Zoom
Basisversion von „Zoom Cloud Meetings“ ist für bis zu 2 Personen kostenlos, egal wie lange man es nutzt. Ab 3 Personen und Gruppenkonferenzen ist es für 40 Minuten kostenlos. Man kann aber nach den 40 Minuten einfach ein neues Meeting starten.
https://www.zoom.us/
Eine detaillierte Anleitung findet man hier in diesem Blog von Katrin Hill.
Ein Video-Tutorial von Sebastian Schmidt gibt es hier.

Jitsi
Dieses Videokonferenztool ist einfach, da keine Anmeldung, keine Installation nötig ist. Es ist kostenfrei. (Allerdings nur in engl. Sprache)
https://jitsi.org/
Video Tutorial von Tim Kantereit unter: https://www.youtube.com/watch?v=5zjC53emjlU&feature=youtu.be

Skype
Skype ist ein kostenloser Instant-Messaging-Dienst von Microsoft. Unterstützt werden Videokonferenzen bzw. Bildtelefonie, IP-Telefonie, Instant-Messaging, Dateiübertragung und Screen-Sharing.
https://www.skype.com/de/

Rein ins Digitale – der neue Lernort Webinar und MOOC

Moodle
Moodle ist ein freies objektorientiertes Kursmanagementsystem und eine Lernplattform. Die Software bietet die Möglichkeiten zur Unterstützung kooperativer Lehr- und Lernmethoden.
https://moodle.org/

Webinar
Der Begriff Webinar setzt sich zusammen aus Web und Seminar. Ein Webinar ist ein Seminar im Internet. Ein Seminar ist eine Veranstaltung, bei der Teilnehmer etwas zu einem Thema lernen und sich weiterbilden können. Eine Lehrperson hält einen Vortrag zu einem Thema und die Teilnehmer hören ihm zu.
Beispiele für Webinar-Angebote: https://digitale-helden.de/angebote/webinare/
Kostenfreie Webinare vom Haus des Stiftens gGmbH:
https://www.hausdesstiftens.org/non-profits/webinare/

MOOC
Die Abkürzung MOOC steht für Massive Open Online Course. Dabei handelt es sich um einen Online-Kurs, der an festgelegten Terminen über mehrere Wochen stattfindet. Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos.
Link zu einem Erklärvideo: https://www.youtube.com/watch?v=HsOJc86Y8Lk
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Link zum Weiterlesen:
https://www.e-teaching.org/lehrszenarien/mooc/
https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/

Zuletzt noch ein Link zu einem Internet-Glossar in einfacher Sprache:
https://blog.zeta-producer.com/internet-glossar-einfache-sprache/

Womit haben Sie gute Erfahrungen gesammelt? Wenn Sie diese Erfahrungen austauschen wollen, dann schreiben Sie uns!

Viel Spaß

Anmerkung:
Wir haben diese digitalen Tools zusammengestellt mit dem Wissen, dass diese nicht perfekt sind und dass es hier und da möglich ist, dass Sicherheitslücken auftreten können. Deshalb ist es wichtig, dass sich jede und jeder kritisch mit dem Angebot von digitalen Tools auseinandersetzt und dann selbst entscheidet, welches Tool passend für den eigenen Bedarf ist.

Quellen:
EBmooc plus 2020: Die digitale Praxis für ErwachsenenbildnerInnen:
https://imoox.at/mooc/local/courseintro/views/startpage.php?id=77

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von digieb.com zu laden.

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Auswahlkriterien für digitale Trainingstools:
https://www.wb-web.de/material/medien/digitale-trainingstools.html

Die zitierten Links in diesem Dokument waren, am 1.4.2020 abrufbar.

Projektkoordination m/w/d Alpha-Bündnis Neukölln

Seit 2016 koordiniert die GesBiT – Gesellschaft für Bildung und Teilhabe mbH – im Auftrag der Volkshochschule Berlin Neukölln das Alpha-Bündnis Neukölln. Für die Koordination des Bündnisses sucht die GesBiT ab. 01.04. eine Projektkoordination m/w/d. Die komplette Stellenausschreibung finden Sie hier.

Aktionstag zur zur Alphabetisierung im Jobcenter Marzahn-Hellersdorf

Jobangebote lesen oder Bewerbungen schreiben: Für viele Erwachsene auch in Marzahn-Hellersdorf ist das mühsam oder nicht möglich. Es gibt Hilfe! Um auf Unterstützungsmöglichkeiten und Angebote zum Lesen- und Schreiben-Lernen aufmerksam zu machen, organisieren Mitglieder des Alpha-Bündnisses Marzahn-Hellersdorf zusammen mit dem ALFA-Mobil des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V. (BVAG) einen Aktionstag.
Der Aktionstag findet statt am:
Donnerstag, 15. August 2019
08:00 bis 18:00
Jobcenter Berlin Marzahn-Hellersdorf
Allee der Kosmonauten 29, 12681 Berlin

Weitere Informationen zum Aktionstag gibt es hier.

Das Projekt ALFA-Mobil sucht Verstärkung

Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. sucht für das Projekt „Aufsuchende Beratung am ALFA-Mobil“ eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d). Die Stelle am Standort Berlin-Steglitz soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt (idealerweise zum 15.08.2019) besetzt werden und steht derzeit noch unter Finanzierungsvorbehalt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das GBZ in der Weltalphawoche

Das Grund-Bildungs-Zentrum (GBZ) freut sich, auf zwei erfolgreiche Veranstaltungen zurückzublicken:

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Am 07.09., am Vorabend des Weltalphatags, zeigte das GBZ den Film „Unbelehrbar“ von Anke Hentschel im Bundesplatz-Kino. Der Film handelt von der funktionalen Analphabetin Ellen (Lenore Steller), die alleine nach Berlin reist, um dort Lesen und Schreiben zu lernen. Im Anschluss fand eine Diskussion zwischen Anke Hentschel (Regisseurin), Björn Helbig (GBZ) und der ehemals betroffenen Alexandra Ernst (Lerner-Expertin) statt. Auch das Publikum diskutierte eifrig mit, viele trafen sich nach der Veranstaltung auch noch im Foyer des Kinos, um sich weiter über das Thema auszutauschen.

Das GBZ dankt allen Beteiligten, vor allem Anke Hentschel, Alexandra Ernst und dem Bundesplatz-Kino!

Bild Auftakt Bild Auftakt4 Bild Auftakt2 Bild Auftakt2

Am Vormittag des 08.09. fand im Grund-Bildungs-Zentrum in der Paretzer Straße die Auftaktveranstaltung für 6 neue Alpha-Bündnisse statt (siehe Pressemitteilung). Nach einem Impuls durch Dr. Ulrich Raiser (Senatsverwaltung f. Bildung, Jugend und Familie /Referatsleiter: Erwachsenen- und Grundbildung, Lebenslanges Lernen, außerschulische Bildung) berichteten die zwei bestehenden Bündnisse (Neukölln und Spandau) von ihren Erfahrungen und die neuen (Lichtenberg, Mitte, Reinickendorf, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick, Tempelholf-Schönberg) stellten ihre Pläne für die anstehenden Aufgaben in ihrem Bezirk vor. Anschließend porträtierte Anja Müller (GBZ) das Grund-Bildungs-Zentrum und erläuterte Unterstützungsmöglichkeiten durch das GBZ. Bei Speis und Trank war die letzte Stunde dem Austausch zwischen den Bündnispartnern gewidmet.

Das GBZ wünscht allen neuen und alten Alpha-Bündnissen einen guten Start und viel Erfolg!

(Bildnachweise, obere Reihe v.l.r.: Björn Helbig, Filmstill aus „Unbelehrbar“ (c) Anke Hentschel, Antje Marx, Katayun Pirdawari, untere Reihe Björn Helbig)